Torquay / South West Coast Path

London / Royal Albert Hall

REISEVERLAUF FOTO- UND MUSIKREISE 21.04 - 27.04.2019

Sonntag 21.04. : 20.oo Uhr Abfahrt Gladbeck-Rosenhügel

 

Montag 22.04. : ca. 01.30 Fähre Calais - Dover, ca. 05.00 Uhr Fotos machen Durdle Door / Jurassic Coast, 11.00 Uhr Einchecken Unterkunft Torquay. 15.00 Uhr National League (6. Liga) Torquay United

 

Dienstag 23.04. : Fahrt nach Cornwall / Tintagel Castle / South West Couth Path / St. Ives

Rückfahrt Torquay

 

Mittwoch 24.04. : Torquay / South West Couth Path, 17.00 Uhr Galopprennen in Taunton (National Hunt Rennen), abends Torquay

 

Donnerstag 25.04. : Fahrt Richtung London, Bridego Bridge ( Die Gentleman bitten zur Kasse), Einchecken Unterkunft Kingston upon Thames ( Greater London )

Abends Joe Bonamassa in der Royal Alber Hall ( das Highlight der Fahrt)

 

Freitag 26.04. : Fahrt auf der Themse, Hausboot David Gilmour (Pink Floyd) aufsuchen / fotografieren, Galopprennen Sandown Park

 

Samstag 27.04. : 09.30 Uhr Besichtigung " Houses of Parliament" mit Audio-Guide, Fußball 15.00 Uhr Leyton Orient, 19.00 Uhr Rückfahrt Dover - Calais

Wer also Bock hat, kann sich hier das gesamte Konzert vom 25.04.2019 in der ROYAL ALBERT HALL von Joe Bonamassa ansehen und auch hören.

Die Royal Albert Hall

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Joe Bonamassa

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Torquay / London 1. Tag

 

Pünktlich wie ich es vorhatte ging es am Ostersonntag um 19.30 Uhr los. Alles war gepackt, die Fahrtverpflegung war für den Fahrer, also mich, günstig platziert und schon gings los Richtung Calais. Ohne große Zwischenfälle, im Player lief über USB zunächst das #1 Album bis weit in Holland von den Beatles. Ich fand´s irgendwie passend für meine „One man England-Tour“. Danach waren die Stones, Radiokult Stücke und kurz vor Calais noch die „London Skinhead-Crew“ mit ihren West Ham United Klassikern zu hören. Fähre erreicht, eine früher war ich schon dabei. Gut, biste noch ein wenig früher auf der „gelobten“ Insel, dachte ich so bei mir. Der Plan war ja, die Stunde Überfahrt für ein kleines Schläfchen zu nutzen, Pustekuchen. Ich hatte nicht mit den Kindern, schon gar nicht mit Kleinkindern um diese Uhrzeit gerechnet. Alle waren wach, rannten rum, spielten mit Bällen, auf dem Schiffsboden hörte es sich immer noch lauter an….Bum, Bum, Bum….usw.. Also an Schlaf war nicht zu denken, starker Kaffee musste also mich über die noch zu erwartende dunkle Fahrzeit retten. Aber wie es so bei mir ist, wenn ich so unterwegs bin und fahre, stecke ich so voll Emotionen, da ist kein Platz für aufkommende Müdigkeit. Nach einem Tankstopp, einem weiteren dazu gekauftem Kaffee, ich hatte für unterwegs ja auch ne Thermoskanne voll mit, und weiteren guten zuvor auf dem USB-Stick geladenen Alben, war die erste Fotostation „Durdle Door“ erreicht. Aber auch hier, Pustekuchen. Alles ist hier doch sehr kommerziell, dazu auch noch sehr weitläufig angelegt. Da hatte ich jetzt doch noch nicht die große Lust für ein paar Fotos schon ´nen Gewaltmarsch hinzulegen in dieser Herrgottsfrühe. Habe aber, wie ich finde, eines der schönsten Bilder während der Fahrt schon hier gemacht. Aber seht selbst.  

 

 

Weiter ging´s Richtung Torquay, zwischendurch mal hier und da noch ein wenig geschaut, frühstücken in einer der vielen Servicestationen an der Autobahn und gegen ca. 11.00 Uhr war die wunderschöne Stadt Torquay erreicht. Was für ein Anblick, die Sonne war aufgegangen, zwar noch etwas kühle 18 Grad, aber am Hafen die Boote liegen sehen, die etwas hügelige Landschaft hier in Devon, herrlich. Um die Mittagszeit war ich bei Gary und Steve, meinen über AirBnB gebuchten Gastgebern, angemeldet. Gut ich war etwas früher da, das Zimmer war noch nicht ganz fertig, aber ich konnte mein Auto schon dort lassen und bin schon einmal wieder runter in den Ort. Ist schon ein herrlicher Flecken Erde, die englische Riviera. Als ich dann nach ca. 1,5 Std. wieder am Haus der Beiden war, war alles bereitet für den Einzug. Was soll ich sagen, alles, aber auch wirklich alles war wir auf der Seite von AirBnB beschrieben. Super sauber, dass selbst meine in dieser Hinsicht pingelige Kollegin nichts zu meckern gehabt hätte. Nachdem ich das Zimmer okkupiert hatte, die vier Semester Latein haben sich doch gelohnt, ging es schon zum ersten Highlight der Tour. National League South, sechste Liga im englischen Liga-System, Torquay United vs. Hungerford FC. Torquay war schon mit großem Abstand aufgestiegen, also zurück in einer landesweiten Liga. Die 5.300 Zuschauer stellten einen Rekord für NLS dar. But by the way, bevor ich im Stadion war gab´s schon ein kleines Anekdötchen. Meine beiden Gastgeber hatten jetzt nicht viel mit Fußball am Kopp, aber Steve wusste die ungefähre Richtung zum Stadion. O2 war auch nicht zu erreichen für Google Maps, also jemanden auf dem Weg fragen war meine Option. Vor einem Supermarkt, Ostermontag und alles war offen, fragte ich dann jemanden. Seine Antwort war, meine Frau kommt jetzt aus dem Laden, die weiß wo das Stadion ist. Er selbst wäre mehr ein Rugby-Fan, aber wir fahren dich dahin. Auch für seine Frau war es alles so selbstverständlich das sie mich zum „Plainmoor-Stadion“ fuhren, unglaublich. Es war gut 15 Minuten zu fahren, auf der Fahrt erzählte er, dass er in Mönchengladbach stationiert war, er Deutschland toll fand, er aber nur ein deutsches Wort behalten hat, BRATWURST. Nachdem ich auch meine Geschichte der Fahrt erzählt hatte, haben sie mich direkt vor dem Stadion abgesetzt. Beide stiegen mit aus, umarmten mich als wenn wir uns schon ewig gekannt hätten, wünschten mir eine schöne Zeit in England und er rief den umstehenden Torquay-Fans zu, dass sie mich gut behandeln sollen, schließlich hätte ich die weite Fahrt aus Deutschland gemacht um diese, aus seiner Sicht, Gurkentruppe von Torquay United zu sehen. Unbelievable 😉

 

Kleines altes Stadion, diese Spielstätte „Plainmoor-Stadium“ von Torquay United. Ich würde mal sagen, Platz für 8- bis 9.000 Zuschauer. Eine doch zu vernehmende Fan-Gruppe auf der Mitte der der Gegengeraden, sowie eine Choreo mit gar nicht mal so kleinen goldenen Fahnen im ganzen Stadion. Die gut 200 Km Anreise aus Hungerford hatten so ca. 50 Gästefans auch mitgemacht. Stimmung war über die gesamte Spieldauer gut, obwohl dieses nicht so bedeutende „Endspiel“ der Saison verloren ging. In der Stadiongaststätte dann auch noch 1 – 2 Bierchen nach dem Spiel geschnappt, ein mir gegenüberstehender, nicht mehr ganz so nüchterner Fan der „Seagulls“ stammelte immer wieder:“ Unbelievable, from Germany, to see the gulls, Unbelievable.“ Irgendwann bin ich dann zu meiner Unterkunft zurück, noch kurz mit Gary und Steve gesprochen und rauf auf die Hütte. Nachdem dann hier noch alles erledigt war, die ersten Fotos auf den Laptop übertragen waren, ein Stück Schokolade verputzt war, hieß es dann, Schnorchel drauf und

 

„GUTE NACHT ROLAND“

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FOTOS VOM ERSTEN TAG HIER IM ANSCHLUSS  

 

Torquay United Football Club

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Die Stadt Torquay

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Torquay / London 2. Tag

 

Geschlafen? Wie ein Stein! Morgens also fertig gemacht und erst einmal sehen, wo parken und wie geht der Tag dann weiter, wenn du am „Tintagel Castle“ warst. Aber schon wieder Pustekuchen. Die Burg wo der Sage nach „King Arthur“ geboren sein soll ist bis Sommer 2019 geschlossen. Gerade dort wollte ich so einiges an Fotos machen. St. Ives und die weiteren Orte in Cornwall werde ich dann ein anderes Mal machen, nach Cornwall muss ich auf jeden Fall nochmal hin. Also Planänderung, ich fahre erst einmal zur Haus-Rennbahn von Torquay, nach Newton-Abbot. Der Plan stand, erst einmal frühstücken unten, ich hatte ja meine Sachen für mein Frühstück mitgebracht. Äpfel, Joghurt und Müsli alles an Bord. Ich hätte auch die Sachen von Gary und Steve benutzen dürfen, das hatten die Beiden mir schon bei der Ankunft angeboten. Ob Kaffee, Brot oder was im Kühlschrank war, alles hätte ich nehmen können. Nachdem ich dann gesättigt war, auf ins Auto und los. Newton-Abbot Racecourse ins Navi eingegeben und ca. 25 Minuten später war die Bahn erreicht. Ausgestiegen, Fotos machen, kurze Zeit später wurde ich schon von einem der Arbeiter angesprochen, was ich denn da fotografieren würde. Ich erzählte so meine Geschichte und er riet mir, danach zur Rennbahn nach Exeter zu fahren. Und danach in die Stadt Exeter mit Cathedral wäre auch ne Fotoreise wert. Aber ich hatte ja hier noch ein paar Fotos zu machen, dann gings aber auch weiter.

 

Hier die Fotos der Rennbahn in Newton-Abbot.

 

Newton-Abbot Racecourse

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Der gute Mann sprach von ca. 10 – 15 Minuten Fahrt, naja, 35 Minuten habe ich dann doch gebraucht. Aber sch… drauf, bin ja im Urlaub. Der erste Eindruck war, boah ey, was ein riesen Gelände die Bahn. Eine reine Hindernisbahn, die wie viele andere großen Rennbahnen auch zum „Jockey Club“ gehört.  Mitten vor den Tribünen auf der anderen Seite des Geläufs ein großer Turm, indem bei Rennveranstaltungen die Offiziellen das Renngeschehen beobachten. Stand auch ein Schild, nur für Offizielle. Aber was stört mich das, als Vertreter der Medienabteilung der „German Fédération of British Horseracing“ kann ich mich doch wohl überall hier frei bewegen. Also rauf auf den Turm, Fotos hier oben gemacht und im Augenwinkel bemerkte ich schon ein Fahrzeug, dass sich Richtung Turm in Bewegung setzte. Eine Person stieg aus und forderte mich auf doch runter zu kommen. Nachdem ich noch 2 – 3 Fotos gemacht hatte befolgte ich die Aufforderung. Ich stellte mich als offizieller Besucher der „Horse and Hunt Assoziation of North Rhein Westfalia“, einer Unterorganisation der „German Fédération of British Horseracing“ vor und hatte so natürlich keine Probleme mit dem Mann vom englischen „Jockey Club“. Ich durfte mir weiter alles ansehen, vielmehr hat er im Rennvereinsbüro noch Bescheid gegeben, dass ich zum Fotos machen da wäre. Die gute Frau im Büro bot mir noch einen Kaffee an, schenkte mir ein kleines Heftchen über die Geschichte der Exeter Rennbahn und gab mir noch eins mit auf den Weg. Wenn ich einmal zu einer Rennveranstaltung nach Exeter komme, dann sollte ich mich unbedingt im Vorfeld schon einmal melden. Ich habe mich im Nachhinein noch mit zwei Fotos (die mit Heft über die Rennbahn Exeter) per E-Mail bedankt.

 

Hier dann die Fotos der Rennbahn in Exeter

 

Exeter Racecourse

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Nachdem ich auf dem Parkplatz der Rennbahn Exeter noch ein zweites Frühstück eingenommen hatte, machte ich mich auf den Weg zum „Town Center Exeter“. Geparkt im City-Parkhaus, ein paar Fotos von hier in der dritten Etage. Schade, die Cathedral Exeter konnte man von keinem Punkt gut ablichten, allein die Türme waren zu sehen. Also auf den Weg gemacht durch das Einkaufs-Centrum und nach einem kurzen Fußweg war das alles überragende Gebäude der Stadt Exeter erreicht. Ein paar Fotos draußen, dann rein in den „Dom“. Jetzt fällt mit gerade wieder auf, ich habe doch mit Kirche nix am Kopp, aber diese Gebäude ziehen mich dann doch irgendwie an. Also an der Kasse meinen Obolus entrichtet, natürlich die Ermäßigung für über sechzigjährige mitgenommen, und schon hatte ich so einige Foto-Motive vor der Brust. Im Eintritt war auch gleichzeitig eine Führung bezahlt die um 13.00 Uhr begann. Eine überschaubare Zahl an interessierten war am Sammelpunkt anwesend, fünf um genau zu sein. Ein Paar aus Wales, ein Paar aus den Midlands nähe Birmingham und ich from Germany. Ich muss sagen, die Führung war auf Englisch, aber ich konnte ihr sehr gut folgen. Ich kann dann also doch wohl schon ein paar „broken“ 😉. Jetzt kommt wieder ein kleines Anekdötchen. Als wir so ´ne Zeit unterwegs waren, fragte mich unsere Führerin, was ich denn so mache die Tage in England. Ich erzählte von den ersten drei Tagen in Devon und dass ich am Donnerstag dann in die nächste Unterkunft nach London fahre. Abends hätte ich dann eine Karte für die Royal Albert Hall, Joe Bonamassa spielt da, aber den würde sie ja wohl nicht kennen. In dem Moment fing das Pärchen aus Wales an zu lachen, denn sie hätten auch Karten für genau das Konzert am Donnerstag 😊unglaublich, ca. 300 Km entfernt von London, 5 Leute die sich zufällig bei einer Kathedralen-Besichtigung treffen und drei davon haben Karten für das gleiche Konzert. Sachen gibt´s.

 

Hier dann auch die Fotos der Exeter Cathedral.  

 

Das Deckengewölbe in der Exeter Cathedral. Ein Verbindungsstein in der Mitte wiegt bis zu 2 Tonnen

Unsere Führerin mit einem der Verbindungssteine (hier aber Pappmasche)

Exeter Cathedral

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Die Stadt Exeter

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Nach einer kleinen Runde noch in Exeter hieß es dann, zurück zur Homebase Torquay. Im Ort unten geparkt und von hier aus noch ein wenig den Hafen und die Fish ´n Chips Bude inspiziert. Aber auch am zweiten Abend wollte ich nicht mehr ganz so lange unterwegs sein. Rauf zur Unterkunft, noch ein wenig mit den Gastgebern geplauscht und dann bevor es hieß, Piss und Puhp und ab ins Bett, noch Bilder gesichtet. British-TV war jetzt auch nicht mehr so prickelnd, also hieß es, Schnorchel auf und….

 

 

"GUTE NACHT ROLAND"

 

 

Hier dann noch 7 Fotos aus Exeter und vom Abend in Torquay

 

 

Torquay / London 3. Tag

 

Obwohl ich ja doch ganz schön unterwegs war, auch schon abends doch ein wenig geschlaucht, morgens um 6.00 Uhr war ich wach. Man will ja was erleben und sehen. Also Vorhänge aufgezogen und was war das? Regen, und jetzt nicht hier ´n Tropfen und da ein. Ne, so richtig am Meimeln. Naja, erst mal fertig machen, unten frühstücken und dann sehen wir weiter. Mit Rucksack, Regenjacke und Mütze, Schirm brauch ich ja nicht dachte ich mir, ging´s dann so um ca. 8.00 Uhr los.

 

Ein Foto von dem morgens

 

 

 

 

Ziel sollte das ca. 12 Km entfernte Brixham, ein kleiner, wunderschöner Fischerort, sein. Aber was soll ich sagen, falsche Richtung gelaufen. Aber auch diese Seite des „South West Coast Path“ war wunderschön. Ich glaube, mit dem Wetter von Montag bzw. Dienstag, hätte es noch mehr Spaß gemacht. Teilweise aber auch dann wieder nichts für „schön Wetter Wanderer“, zum Teil sehr anstrengend die Steigungen bzw. Treppen, mit hier und da doch sehr hohen Stufen. Es ging schon in die Beine, aber zum Teil dann auch atemberaubende Aussichten. Und was noch dazu kam, man war wirklich alleine unterwegs. Nur das Rauschen der Wellen und seine eigene (schwere) Atmung war zu hören. Wenn man so läuft, macht einem der Regen dann nicht mehr so viel aus, zumal es ja auch nicht noch kalt dazu war. Die Temperatur war doch in einem angenehmen Bereich. Irgendwann meinte ich, um die nächste Ecke herum müsste doch schon was von meinem eigentlichen Zielort was zu sehen sein, stattdessen kam mir die Landschaft auf einmal wieder sehr bekannt vor. Und richtig, ich bin in Richtung des Stadions von Torquay United gelaufen. Als ich dann wieder die ersten Häuser und Geschäfte sah, fand ich es dann aber auch fast schon wieder lustig. Fast zwei Std. gelaufen, klatschnass, ein wenig kaputt schon und 20 Minuten Fußweg von der Homebase entfernt 😉

 

 

Erst einmal zu einem Bäcker rein, Tasse Kaffee und ein Aprikosen Plunderteil bestellt. Serviert so wie ich es mag, mit Messer und Gabel.

 

 

 

 

Nach einem guten Gespräch mit dem Eigentümer der Bäckerei und seiner Tochter, gleichzeitig die Angestellte in dem Laden, ging´s dann für mich wieder auf die Straße. So, was machen? Jetzt doch die andere Richtung noch in Angriff nehmen und laufen oder die von Torquay nach Brixham fahrende Fähre nehmen? Habe mich dann für die zweite Variante entschieden, aber die nächste fuhr erst in ca. einer Stunde. Also am Hafen noch einen Kaffee (it´s a very strrrrong Coffee 😉), die Keramikabteilung auch noch aufgesucht und schon gings mit dem Boot rüber nach Brixham. Übrigens hin und zurück für 3 Pfund 50 Pence bei nachlassendem Regen! Das war ja dann wohl der Schnapper des Tages der Preis der Fähre.

 

Hier dann zunächst die Fotos vom Morgen.

 

Der South West Coast Path

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Sehr kurzweilig die Überfahrt nach Brixham. Als wir dann im Hafen angelegt hatten, hatte ich irgendwie den Eindruck, dass die beiden Mitarbeiter des Bootes noch nicht lange dabei waren, so ungeschickt wie die sich anstellten. Aber alles ist gut gegangen, an Land dann erst einmal noch ein paar Fotos mit dem Handy gemacht, aber welch Wunder, der Regen hatte komplett aufgehört und ich konnte die Kamera aus dem Rucksack holen. Alles trocken geblieben in dem Teil des Rucksacks, das vordere Fach hatte doch ein bisschen Wasser aufgenommen, sodass meine Verpflegung ein wenig feucht war. Naja egal, Hauptsache an den teuren Sachen ist nichts dran.

 

Wat soll ich zu Brixham sagen? Schön, einfach schön. Der Hafen, die kleinen Gassen, die Atmosphäre, alles top. Und Foto-Motive ohne Ende. So gut drei Stunden bin ich hier dann auch noch rumgetigert, den Berg zur eindeutig normannischen Kirche hoch und zu allem Überfluss kam auch noch die Sonne raus mit einem herrlich gezeichneten Himmel. Alles perfekt fürs fotografieren. Jetzt kam bei mir noch die Lust auf, den Rückweg doch noch zu laufen, habe ich dann aber doch nicht gemacht und schön die Fähre um 16.45 Uhr zurück nach Torquay genommen, bin ja auch nicht mehr der Jüngste.

 

Hier dann einige Fotos von den Überfahrten und von Brixham.  

 

Der kleine Fischerort Brixham

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Kurz vor 17.30 Uhr war ich dann wieder zurück in Torquay. Was war es noch ein herrlicher Tag geworden. Jetzt den Weg von heute Morgen noch einmal laufen? Ne, im Ernst habe ich nur einen wirklich ganz kleinen Moment daran gedacht, aber in der ersten Bucht, direkt am Sealife Gehege, da wollte ich noch hin. Vor oder nach dem Fotografieren in die Fish ´n Chips Bude? Nachher, denn jetzt ist das Licht noch etwas besser, dachte ich so bei mir 😉

 

 

Fotos von Torquay an dem Abend

 

 

Die Kuschelbucht war dann relativ schnell erreicht, zwei Pärchen hatten es sich auch schon irgendwie gemütlich gemacht, aber dass störte mich nicht weiter. Ich wollte mich mal mit meinem 1.000 ND Filter beschäftigen. Langzeitbelichtung üben. Ja, es sind zwei – drei Fotos was geworden, aber zufrieden bin ich damit noch nicht. Wie ich schon gelesen und auch bei Youtube gesehen habe, muss man sich für solche Aufnahmen eine gewisse Zeit nehmen. Ich fühlte mich dann doch ein wenig beobachtet. Ich glaube es sieht auch schon ein bisschen panne aus, wenn man sich da auf den Boden legt und versucht die Einstellungen richtig hin zu bekommen. Einige sind von der Schärfe nichts geworden, bei einigen war es die Helligkeit….also, kurz gesagt, ich übe noch.

 

Aber seht selbst……..

 

 

Langzeit- und Normalbelichtungsversuche

 

 

So, einige Aufnahmen waren im Kasten, ich verspürte einen kleinen Hunger. Ich war fest entschlossen heute nur das Mini Fish ´n Chips zu nehmen, denn am Vortag war es doch eine etwas zu mächtige Portion für mich. Auf dem Weg dann hier und da noch was geknipst, komme um die Ecke und was sehe ich? Zu die Butze! Naja Urlaubsort, da werde ich schon was finden in der Richtung. Aber mittwochs abends hatte nur noch Subway´s auf. Da gehe ich ja im Normalfall nicht rein, hier aber dann doch. Und wat soll ich sagen, richtig gut das Garlic Bread Italien B.M.T. mit Salat und BBQ Soße und Mayo. Wenn ich nicht fast schon auf dem halben Weg nach oben zur Unterkunft gewesen wäre, ich hätte mir glatt noch die anderen six inches (hatte also nur ein halbes Baguette) geholt. So bin ich dann noch in den Coop rein und habe mir noch einen Yorkie-Riegel mitgenommen. Darf ja auch nicht fehlen an so Tagen in England.

 

 

Noch die letzten Bilder von der Tagestour.

 

Tagestour? Ja, es gab noch eine Sache die wollte ich noch unbedingt machen. Eine Nacht-Langzeitbelichtung auf einer Erhöhung über dem Hafen. Also auf dem Weg zur Wohnung schon einmal geschaut, dann noch eine Gassi gehende Frau gefragt, die mir dann ganz genau sagen konnte, wo ich dafür hinmüsste. Den Ort gefunden, für gut befunden und rauf auf die Hütte. Als ich dort ankam, noch kurz wieder Gary und Steve über meinen Tag erzählt und ihnen gleichzeitig gesagt, dass ich in ca. einer Stunde nochmal zum Fotos machen halb runter gehe. Ich glaube die Beiden dachten sich, wenn der erst einmal auf dem Bett liegt geht der nicht mehr los, bei dem was der heut´ schon gemacht hat. Aber denkste, nach ´ner Stunde war ich wieder unterwegs. Gary meinte nur als ich die Treppe runterkam, unstopable und grinste nur zu Steve. Ich bin dann mit dem Auto zu der Stelle gefahren, Stativ aufgebaut, aus den Fenstern schaute eine Frau mir die ganze Zeit zu, was macht der da wohl hat sie wohl gedacht. Ein paar Aufnahmen waren schnell gemacht, auf dem kleinen Kamera-Display sahen sie schon ganz gut aus und so zog ich dann auch relativ schnell wieder von dannen. In der Wohnung ohne ein großes Gespräch zu führen aufs Zimmer. Wie an den Vortagen schon auch jetzt wieder, Fotos gesichtet, Stück Schokolade und dann hieß es, Schnorchel auf und…..

 

GUTE NACHT ROLAND

 

Hier dann noch die Nachtaufnahmen.

 

4. Tag im Teil 2 in der Navigation


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